the header image
Noch nicht Spitzenklasse

Noch nicht Spitzenklasse

0 Share

Noch nicht Spitzenklasse

Der ERC Wunstorf Lions verliert auch sein zweites Spiel im neuen Jahr mit 4:6 beim REV Bremerhaven Von Dirk Herrmann Eishockey. Für einen dauerhaften Spitzenplatz in der Verba ...

image_pdfPDF Download

Der ERC Wunstorf Lions verliert auch sein zweites Spiel im neuen Jahr mit 4:6 beim REV Bremerhaven Von Dirk Herrmann

Eishockey. Für einen dauerhaften Spitzenplatz in der Verbandsliga reicht es beim ERC Wunstorf Lions noch nicht ganz. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte der Aufsteiger noch ziemlich viel Höhenluft geschnuppert, doch nach der Heimniederlage gegen den TuS Harsefeld ist inzwischen auch der REV Bremerhaven in der Tabelle am Team von Spielertrainer Jörg Meyer wieder vorbeigezogen. Im ersten Auswärtsspiel 2019 mussten sich die Lions, die jetzt Fünfter sind, in der Eisarena Bremerhaven beim 4:6 (1:1, 2:4, 1:1) ebenso geschlagen geben.

Dass trotz des Ausfalls von Christian Schweizer und Frederik Schultz, mit bisher jeweils neun Treffern die zweitbesten Torschützen beim ERC hinter Cederik Neske, an der Nordseeküste mehr zu holen gewesen wäre, zeigten die Wunstorfer in der ersten Hälfte der Partie. Gastgeber REV hatte in der

6. Minute einen Penalty verwandelt, in Überzahl glich Neske (16. Minute) jedoch aus. Und nach einer knappen halben Stunde gingen die Gäste durch Arne Schneekönig (27.) und Neske (29.) sogar mit 3:1 in Front.

„In dieser Phase waren wir richtig stark. Ein Tor mehr, und wir hätten die Bremerhavener am Rand einer Niederlage gehabt“, meinte ERC-Chef Heiko Becker.

Das zweite Drittel hatte aber auch einen zweiten Teil, in dem sich laut Becker die Strafzeiten bemerkbar machten. „Wir haben in Unterzahl zwar kein Gegentor kassiert, die Strafen haben uns aber durcheinandergebracht“, sagte er. „Die Defensive wurde vernachlässigt, letztlich war es kein gutes Drittel. Punkt.“

Der REV drehte die Begegnung zwischen der 31. und 38. Minute mit vier Treffern in Folge und hatte sich eine Viertelstunde vor dem Ende einen komfortablen Dreitorevorsprung herausgeschossen. Da half den Lions auch das Aufbäumen ihres Kapitäns nicht mehr, Markus Köppl (54.) konnte bei einem Spieler weniger auf dem Eis nur noch verkürzen. „Markus hat da noch unbändigen Willen gezeigt und versucht, alles herumzureißen“, sagte Becker. „Uns ist aber die Zeit ausgegangen.“