ERC Wunstorf Lions besiegen Bremerhaven Whales mit 8:3 - Verdienter Sieg hält den ERC im Kampf um die Meisterschaft

Am vergangenen Sonntag, den 20. September, empfingen die ERC Wunstorf Lions die Bremerhaven Whales zum absoluten Spitzenspiel. Gab es im Hinspiel noch eine herbe 1:10 Schlappe, zeigten sich die Löwen rehabilitiert und siegten verdient in einem äußerst fairen Spiel mit 8:3 (3:1/2:1/3:1) an heimischer Stätte. 

Für beide Teams ging es in dieser Partie um viel. Im Dreikampf um die Meisterschaft (nur noch Bergedorf, Bremerhaven und Wunstorf können diese gewinnen), ist jeder Fehler gegen direkte Konkurrenten teuer. Und so waren auch beide Mannschaften gewarnt. Furchtlos legten die Lions allerdings los und gingen binnen dreieinhalb Minuten mit 2:0 in Führung. In der 14. Spielminute legten sie nach, ehe die Gäste aus Bremerhaven zum Anschluss einnetzten.

Dennoch war die Feldhoheit der Lions kaum übersehbar und so erarbeitete sich das Team um Kapitän Christopher Thieße auch im zweiten Abschnitt Chance um Chance, belohnte sich aber vorerst nicht. Ein weiterer Treffer der Whales war der Weckruf und Marc André Lütty schoss binnen zwei Minuten doppelt ein, um den alten Vorsprung wieder herzustellen. Mit 5:2 ging es in die letzten 20 Spielminuten. 

Gewarnt vor einer Schlussoffensive der erfahrenen Gäste dauerte es nur 19 Sekunden, ehe die Wunstorf Lions erneut trafen und den Sieg schon früh absicherten. Noch zwei weitere Tore erhöhten das Ergebnis spielgerecht bis auch Bremerhaven eine Unachtsamkeit in der letzten Spielminute nutze. Mit dem 8:3 Sieg bleiben die Löwen somit punktgleich mit Bergedorf die beiden verbleibenden Titelaspiranten, wohingegen Bremerhaven faktisch aus dem Rennen um die Meisterschaft ausgeschieden ist.

„Wir haben heute sehr viel richtig gemacht und verdient gewonnen. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit vor den Gegentoren hätte durchaus geholfen, ebenso etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Dennoch schmälert das die wirklich solide Leistung keineswegs. Nun haben wir noch zwei harte Brocken vor uns, aber wir glauben an uns und unsere Fähigkeiten.“ so Marius Thieße nach dem Spiel.

Ein Highlight jagt das nächste. Am kommenden Samstag, den 26. September um 19 Uhr, geht es in den Hexenkessel nach Lüneburg. Lüneburg bleibt bisher hinter den eigenen Erwartungen zurück und ist gerade deshalb und in eigener Halle ein unglaublich schwerer Gegner. Es ist also für Spannung gesorgt. 

Statistiken:

Im Tor: Nicklas Lucke (60 Minuten), Julien Treichel 

Im Feld:

Sebastian Balke (1 Tor/0 Vorlagen), Nils Blankschyn (2/1), Maik Gatzka (1/3), Marcel Knoke, Merlin Kranz, Marc André Lütty (2/1), Dennis Mach, Robin Mach, Stefan Mewes (1/1), Dominik Rüffert (0/1), Christopher Thieße (0/1), Marius Thieße (1/0), Wilke Weber